Veränderung auf den Friedhöfen Goxel und Stevede

Bei Kaffee und Kuchen neue Beerdigungsmöglichkeiten erläutert

Über neue Formen der Bestattung auf den Friedhöfen Goxel und Stevede konnten sich am Sonntag (20. September) auf dem Goxeler Friedhof informieren. Gut 40 Interessenten waren der Einladung der Kirchengemeinde Anna-Katharina gefolgt, die von Pfarrer Johannes begrüßte.. Die veränderten Formen von Beisetzungen seien der Grund für die geänderten Regularien mit neuen Bestattungsformen.

Zunächst wurde eine kurze Andacht mit musikalischer Begleitung durch das Messteam Goxel gehalten. Anschließend erläuterten Petrag Bertels und Monique Emmerich, beide Mitglieder des Kirchenvorstandes, die einzelnen Veränderungen. Sie und Pfarrer Hammans beantworteten anschließend die zahlreichen Nachfragen der Besucher. Hammans segnete sodann die neu angelegte Anlage für Urnenbeisetzungen. Unter drei Himalaya-Birken mit einer Stele und einer Bank stehen neue Gräberarten zur Verfügung. Auch sind Bodendeckergräber oder Naturrasenreihengräber möglich Auch auf dem Steveder Friedhof sind diese Beisetzungen möglich.

Ein nicht alltägliches Angebot auf dem Goxeler Friedhof folgte: Es gab Kaffee und Kuchen und viele Gesprächen bildeten den Abschluss der Information über die neuen Angebote an dem Ort der Erinnerung und Hoffnung..

Text/Fotos: A. Bosman

Wo Himmel und Erde sich berühren

Vorstellung von neue Begräbnisformen auf Goxeler Friedhof am 20. September

Ein Friedhof ist mehr als ein Ort der Trauer. Er ist ein Ort, wo Himmel und Erde sich berühren. Ein Ort, an dem Erinnerung lebendig bleibt und Hoffnung Raum bekommt. Aber – alles im Leben ist im Wandel – so verändern sich auch die Friedhöfe in Goxel und Stevede, um neue Antworten auf die Wünsche der Menschen geben zu können.

So werden neben den bereits vorhandenen Rasengräbern jetzt zwei weitere Formen der Beisetzung angeboten : Zum Einen besteht die Möglichkeit  ein Urnengrab unter neu angepflanzten Himalayabirken zu wählen. Dies ist ein naturnaher, ruhiger Ort unter hellen, freundlichen Birken, deren weiße Rinde ein Zeichen für Neuanfang und Licht sind.

Zum Anderen gibt es die neugestalteten Bodendeckergräber, die eine würdevolle Ruhestätte für Särge und Urnen sind und bei denen die Gemeinde die dauerhafte Pflege der Grabfläche übernimmt.  

Beide neuen Begräbnisformen können eine Entlastung für Angehörige der Verstorbenen darstellen, die sich die Grabpflege nicht mehr zutrauen oder nicht vor Ort wohnen.

Anlässlich dieser Neugestaltungen lädt die Gemeinde Anna- Katharina am Sonntag, 20.09.2026 um 15.30 Uhr zu einer kurzen,besinnlichen Andacht auf den Friedhof in Goxel  ein.

Im Anschluss daran können bei Kaffee und Kuchen – neben Zeit und Raum für Gespräche und Begegnungen – Fragen zu den unterschiedlichen Grabformen direkt vor Ort geklärt werden.

Faltblätter mit allen Informationen, Kosten und Gestaltungsmöglichkeiten liegen dort bereit.

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten aus Goxel, Stevede und Coesfeld – unabhängig von Konfession und Alter.

„ Wir wollen den Friedhof als das zeigen, was er ist : Ein Ort zum Verweilen, Durchatmen, Erinnern. Ein Ort voller Leben und Licht, wo Trauer ihren Platz hat und Hoffnung wachsen darf. Ein Ort, wo Begegnungen möglich sind“, so das Vorbereitungsteam der Gemeinde. „ Viele Menschen wünschen sich andere Bestattungsmöglichkeiten. Mit den neuen Begräbnisformen bieten wir dafür eine gute Lösung. Auch in Zukunft möchten wir neue Grabgestaltungsformen integrieren.“    

Text: Messteam Goxel/Friedhofsausschuss Anna Katharina   

Foto: Paula Kühn

Marienstation „aufgepäppelt“

Die Marienstation in Goxel ist nach über 40 Jahren noch in einem guten Zustand, allerdings zeigen sich an den Holzteilen deutliche Einflüsse von Wind und Wetter. Einige Senioren des Schützenvereins haben im Juli Hand angelegt und die in die Jahren gekommenen Holzteile abgeschliffen und mit einer neuen Wetterschutzfarbe versehen bzw. ausgetauscht. Auch die beiden Sitzbänke an der Station wurden bei der Gelegenheit gereinigt. Aktiv beteiligt waren dabei Josef Lanfer, Willi Kröger, Walter Hüwe, Josef Lütke-Sunderhaus, Günther Golin. Gregor Köning und Alois Bosman.

Fotos: W.Hüwe, A. Bosman

Klassentreffen nach 60 Jahren

Wenn die Entlassung aus der Schule schon 60 Jahren zurückliegt, so können zum Klassentreffen wohl nur Rentnerinnen oder Rentner erscheinen. So geschah es Ende April in Goxel. An der ehemaligen Volksschule trafen sich die „Ehemaligen“ – einschließlich der ehemaligen Klassenlehrerin Maria Brungert. Sie hatte als „Junglehrerin“ die Klasse im 5. Jahrgang übernommen.

Treffpunkt war das alte Schulgebäude in Goxel, das heute Eigentum und  Sitz der Firma WESLINK ist. Firmenchef Christopher Weßeling ließ es sich nicht nehmen, das aktuelle Gebäude und die Arbeitsfelder vorzustellen. Er zeigte den Gästen verschiedene Arbeitsräume, wobei von den alten Klassenräumen nur noch wenig übrig geblieben ist.

Bei Kaffee und Kuchen war man schnell im Austausch von Erinnerungen an die Schulzeit in Goxel. Es war im Jahr 1966 der letzte Jahrgang mit einer 8-jährigen Schulzeit in der Volksschule. Anschließend wurde aus der Volksschule in Goxel die Kardinal-von-Galen-Grundschule. Als diese nach über 50 Jahren im Jahr 2009 geschlossen wurde, beherbergte das Schulgebäude für einige Jahre die Schule für Gesundheitsberufe. 2011 erwarb der jetztige Eigentümer das Gebäude. Walter Hüwe, langjähriger Hausmeister des Gebäudes, führte die Gäste dann durch zahlreiche Räume, die vielen noch aus der Jugendzeit bekannt waren – einschließlich von verschiedenen Freizeitaktivitäten.

1966 wurden 17 Schülerinnen und Schüler entlassen, von denen noch 14 leben. Aus Krankheitsgründen bzw. anderen Gründen mussten sich drei absagen. Das Klassentreffen wurde von Ludger Barenbrügge und Alois Bosman organisiert.

Vor dem ehemaligen Schulgebäude in Goxel stellten sich der Kamera:
vordere Reihe v.l.: Angelika Neumann (geb. Hoffmann), Christel Voß (geb. Huster), Heinz Plesker, „Hausherr“ Christopher Weßeling, „Hausmeister“ Walter Hüwe.
mittlere Reihe v.l.: Lehrerin Maria Brungert, Gabriele Schindelhütte (geb. Fels), Margret Peirick (geb. Richter), Josef Selting.
hintere Reihe v.l.: Alois Bosman, Heinz Stenrüter, Hubert Steinkamp und Ludger Barenbrügge

Text/Fotos: A.Bosman

Frühjahrsputz an der Marienstation

Rund um die Marienstation haben jetzt einige Senioren des Schützenvereins Hand angelegt und einige notwendige Frühjahrsarbeiten erledigt. Mit den den passenden Werkzeugen wurden Hölzer beschnitten, Unkraut entfernt und Laub entsorgt. Zudem wurden die zwei Sitzbänke aus dem Winterschlaf geholt und mit einem neuen Anstrich versehen. In den nächsten Wochen werden noch einige Reparaturen an den übeer 40 Jahre alten Holzteilen der Marienstation folgen.

Schneiden, sägen und fegen war angesagt.
Frühjahrsputz an der Marienstation
Frühjahrsputz an der Marienstation

… Bänke haben den Sitz-Test bestanden!

Text/Fotos: A. Bosman

Geplante Standorte für Windräder in Goxel jetzt bekannt

Am kommenden Dienstag (26. August 2025) informieren die Stadt Coesfeld und die Investoren über die in Goxel geplanten neuen Windräder. Im Goxeler „Heidekrug“ an der B525 hat die Stadt Coesfeld zu 18 Uhr eingeladen. Der Termin ist öffentlich.

Erst jetzt sind Informationen über die genauen Standort von vier Windkraftanlagen mit einer Gesamthöhe von bis zu 250 Metern durch die Stadt bekannt gemacht worden. Auf der Internet-Seite der Stadt kann Planmit dem u.a. Link eingesehen werden . Dort ist auf der Seite unten der aktuelle Standortplan als PDF-Datei aufrufbar.

https://www.o-sp.de/coesfeld/plan?pid=75879

Wasserstoffleitung durch Goxel geplant

Die Firma ThyssenGas mit Sitz in Dortmund plant derzeit für die Wasserstoff-Versorgung im Ruhrgebiet den Bau einer 216 Kilometer langen Wasserstoff-Leitung den Abschnitt zwischen Emsbüren (Niedersachsen) und Dorsten.  Auch die anliegenden Gebiete an der Trasse sollen mit Wasserstoff versorgt werden können.

Die TyssengasGas hat dazu mehrere Trassen in die Planungen übernommen, die am 8. Mai in der Coesfelder Bürgerhalle vorgestellt wurden. Dabei favorisiert die Firma ein Trasse, die auch den Coesfelder Ortsteil Goxel berühren wird. Der Plan sieht vor, dass die Trasse von Richtung Norden aus Stockum kommend auf der östlichen  Seite der K54 (Kalki-Straße) in Richtung Süden zwischen Hünsberg und dem Kuhlenvenn führen soll – so war in der Bürgerhalle zu hören.

Derzeit laufen die vorbereitenden Arbeiten für ein notwendiges Planfeststellungsverfahren. Mit einem Baubeginn für die unterirdische Leitung wird nicht vor 2030 gerechnet.

Auf den Planungsunterlagen sind die jeweils 600 m breiten Korridore für die bevorzugte Linie in Blau und die alternativen Trassen in Orange dargestellt.

Text und Foto: A. Bosman

Frühjahrsputz an der Marienstation

Unkraut jäten, Fugen auskratzen, Maulwurfshaufen begradigen und Herbstlaub beseitigen – kurz: Frühjahrsputz an der Marienstation in Goxel.

Einige Senioren des Goxeler Schützenvereins haben Hand angelegt und kurz vor dem Osterfest aufgeräumt.

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Und nach getaner Arbeit hatten sich die Aktivisten eine kleine Erfrischung verdient.

Pause auf den beiden Bänken an der Station. Viele Radfahrerinnen und Radfahrt nutzen diese Stelle für eine Unterbrechung ihrer Radtour.

Weitere Arbeiten müssen noch zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff genommen werden. So müssen Holzteile an der Marienstation einen neuen Schutzanstrich erhalten. Immerhin ist die Marienstation schon mehr als 40 Jahre an diesem Standort Wind und Wetter ausgesetzt.

Fotos: Ulrike Wilmer (1), Alois Bosman (5)

Straßenflohmarkt in Goxel

In Goxel findet Ende April wieder ein Straßenflohmarkt statt. Am Sonntag, 27. April 2025 wird von 11 bis 16:30 Uhr auf den Straßen im Goxeler Wohngebiet wieder allerlei angeboten, Spielzeug, (Kinder)Kleidung, Deko, Gartenutensilien, Krimskrams …

Wer sich noch als Anbieter anmelden möchte, bitte an Sarah Gerding, Wittenfeld 14, melden.

Umwelttag: Goxels Straßen werden gesäubert

Schon seit vielen Jahren werden in Goxel im Frühjahr die Straßen und Wege von Unrat und Abfällen gereinigt. Zur Teilnahme rufen die Nachbarschaft Wittenfeld und der Schützenverein Goxel auf. Die Akteure treffen sich um 9:30 Uhr im Goxeler Wohngebiet am Lagerhaus bei Ahlert’s Mühle. In etwa zwei Stunden wird in kleineren Teams der Abfall eingesammelt. Das Ganze wird im Rahmen der Coesfelder Aktion „Für eine saubere Stadt“ durchgeführt. Die Vorstände der Nachbarschaft und des Schützenvereins hoffen auf eine gute Beteiligung!

Das Foto zeigt einige Aktivisten, die bei einer früheren Straßenreinigung mitgewirkt haben.