Veilchendienstag im Rathaus, natürlich mit den Wittenfelder Kinderprinzessinnen und, erstmalig, mit den Heidefunken.
Der Karneval 2026 ist vorbei. Zusammen mit der DieLaHei und der AnKoBlu waren Wittenfelder Karnevalisten zum Kehraus im Rathaus. Ein schöner, gemeinsamer Abschluss des Coesfelder Karnevals.
Über 20 Gruppen hatten sich zum Familienumzug in Goxel angemeldet. Das Wetter spielte mit, der Zug konnte pünklich um 15:00 h am Tulpensonntag starten.
Über Wochen hatten die Nachbarn in Kellern, Garagen und Kellern gesägt, geschraubt, gemalt, dekoriert. Jetzt endlich konnten die Wagen gezeigt werden. Ab 14:00 h fanden sich die Gruppen am Markenweg ein sich aufzustellen. Auch DieLaHei, AnKoBlu und die KaGeHo waren vertreten, ein schönes Zeichen des Zusammenhaltes.
An den Strassen standen viele Besucher und Gäste der Wittenfelder. Unter dem Wittenfelder Karnevalsruf „Wittenfeld Wilau“ setzte sich der Zug in Bewegung. Kamelle wurden verteilt, das ein oder andere Getränk wurde getauscht.
Nach ca. 1 ½ Stunden kam der Zug zu stehen, der Prinzenwagen mit dem Prinzessinentrio Fine, Ida und Pia hielt genau am Franz Rohls Platz, dem Zentrum. Hier stehen immer die meisten Besucher.
Der Zug ging dann weiter, Abschluss war am Markenweg bei Fa. Möllers.
Nach dem Zug ist vor der Party. Das Festzelt stand bereit, über 1.000 Karnevalisten zog es zum Zelt zur Karnevalsparty. Um 24:00 h war es dann vorbei, die Musik wurde abgestellt, das Zelt geschlossen.
Es waren schöne Karnevalstage!
Fotos: Andreas Lütke Sunderhaus, Gregor Köning, Alois Lammering
Volles Zelt, gut gelaunte Karnevalisten, tolle Darbietungen der Künstler auf der Bühne, ein einmaliges Moderatorenpaar, all das bot der Büttabend 2026 im Wittenfelder Festzelt.
AB 17:30 h füllte sich langsam das Zelt, über 450 Karten waren verkauft worden. Vor Programmbeginn ließen sich viele Gruppen noch schnell fotografieren.
Pünktlich um 19:30 h ging es los. Volker Barenbrügge, erster Vorsitzender der Nachbarschaft Wittenfeld, begrüßte alle Besucher. Dann übernahm das Duo Miriam Gröning-Völker und Markus Kappe die Moderation des Abends.
Der Abend stand unter dem Thema „Valentinstag“, Miriam und Markus traten dem Motto entsprechend in der Farbe „rot“ auf. Auch die Helfer hinter und auf der Bühne, die „Valentinos“ hatten sie dem Motto entsprechend in der Farbe Rot gekleidet. Valentino Herbert Gehlmann war vor wenigen Tagen 60 geworden, das ganze Zelt gratulierte ihm mit „Happy Birthday“.
Die „Heidefunken“, eine von Katharina Ahlers und Judith Wortmann trainierte Nachwuchstanzgruppe der Nachbarschaft, eröffneten das Programm mit einem Showtanz, sehr beeindruckend, was diese Nachwuchstänzerinnen schon leisten. Ein erster Höhepunkt, vor allem für die Goxeler Eltern der Tänzerinnen. Die Heidefunken sind zwei Mal aufgetreten, das zweite Mal im Anschluss des Auftrittes der Konfettiflotte.
Die Stewardessen Martha und Anneliese alias Kicke Schulze-Bröring und Karin Hamburger hatten einiges aus ihrem Leben als Stewardessen zu bringen. Nicht nur das Kostüm, auch die Geschichten und die Mimik brachten das Publikum zum Lachen. Selbst einen Livegesang hatten die beiden in ihrem Programm, super!!!
Und es ging flott und athletisch weiter: die Konfettiflotte der AnKoBlu war zu Gast auf der Wittenfelder Bühne. Mit ihrem Gardetanz mit Luftakrobatik begeisterte die von Silke Eckrodt trainierte gemischte Tanzformation, absolut sehenswert.
Im vergangenen Jahr war er der Moderator, in diesem Jahr ging der in die Bütt, Lars Vogel. Als stellvertrender Bürgermeister, geimpft mit Kölner Karnevalsgenen, hatte er im Rathaus ein neues Amt übernommen: das „Amt für romantische Probleme“. Offensichtlich waren schon der ein oder andere Wittenfelder in seiner Sprechstunde gewesen, Lars hatte einiges zu berichten und auch den ein oder anderen Tipp für eine lang andauernde, harmonische Beziehung. Ein gelungener erster Auftritt in der Bütt! Eine Zugabe, nein, die gab es nicht, statt dessen stimmte er als „Kölscher Jung“ Karnevalslieder an. Das ganz Zelt schunkelte mit, die Stimmung war bestens!
Ihm folgte die Tanzgarde Lette. Die Tanzgarde war schon häufiger in Wittenfeld zu Gast gewesen und zeigte unter der neuen Leitung von Sylvia Meyer eine Showtanz als Matrosen. Eine wirklich tolle Formation, eine tolle Darbietung!
Das Wittenfeldlied von Günter Golin, es gehört zu Wittenfeld wie das Gelbe zum Ei. Miriam holte Günter auf die Bühne, das ganze Zelt stimmte mit ein. Es folgte eine weitere Schunkelrunde, das ganze Zelt machte mit.
Die Tanzmariechen der AnKoBlu, betreut von Silke Eckrodt, waren es, die jetzt mit ihrem Showtanz begeisterten, ein echter Hingucker. Die Tanzmariechen sind fester Bestandteil im Coesfelder Karneval mit Auftritt bei verschiedenen Anlässen.
Schon fester Bestandteil im Wittenfelder Karneval ist die Tanzgarde Holtwick unter Leitung von Carina Kampschroer. Echter Gardetanz, dargeboten von 12 Tänzerinnen, wurde gezeigt.
Vor dem Auftritt der Black Jewels mussten Turnmatten auf der Bühne ausgelegt werden. Diese Zeit überbrückte das Moderatorenduo mit einem weit über die Grenzen von Coesfeld hinaus bekannten Tänzer: Matthias Mester, Parasportler und Finalist in der RTL-Show Let´s dance wurde auf die Bühne geholt. Matthias ist Goxeler durch und durch, für uns in Wittefeld ist es immer besonders, wenn Matthias auftritt.
Seit 25 Jahre sind die „Black-Jewels“ in wechselnder Besetzung schon im Wittenfelder Karneval aktiv. In diesem Jahre präsentierten sie athletischen Jazzdance zusammen mit der Formation „Allegria“, trainiert von Sarah Riedel. Immer wieder ein Erlebnis, zu sehen, was die Tänzerinnen und Tänzer, einer war es in diesem Jahr, leisten!
Den Abschluss bildeten die „Rheumaboys“, das Männerbalett der KaGeHo. Die KaGeHo war mit einer grossen Truppe angereist, auch das Holtwicker Prinzenpaar war dabei. Eine tolle Präsentation.
Zum Abschluß werden alle Künstler noch einmal auf die Bühne gebeten. Die Künstler hatten jeweils nach ihrem Auftritt die Wittenfelder Karnevalsorden von den Valentinos überreicht bekommen. Die Ehrung des Moderatorenduos mit einem Orden übernahm Volker Barenbrügge. Auch Waltraud Wenker, die gute Seele in der Künstlergarderobe, wurde nicht vergessen und bekam den Wittenfelder Karnevalsorden überreicht.
Ein kurzweiliger Büttabend mit vielen Höhepunkten war zu Ende, jetzt konnte sie starten, die „After Show Party“ im Festzelt,
Viele, viele, grosse und vor allem kleine Jecken mit tollen Kostümen beim Wittenfelder Kinderkarneval.
Fester und wichtiger Bestandteil des Karnevals in Wittenfeld: der Kinderkarneval.
Das beheizte Zelt öffnete sich am Samstagmorgen von 10:00 – 12:00 h für Familien und Kinder. Aus dem gesamten Stadtgebiet kommen Familien mit ihren Kindern, um hier ein wenig Karneval zu feiern. Der Kinderkarnevalsausschuss hatte einige Aktionen und Spiele vorbereitet, die Wittenfelder Heidefunken und die Kindertanzgruppe der Freilichtbühne zeigten ihr Können. Bei so vielen Kindern ist jede Menge Bewegung im Zelt.
Auch die Kinderprinzessinnen waren dabei. Unter großem Jubel zogen Pia, Ida und Fine in das Zelt.
Zu einem Gruppenfoto versammelten sich alle Kinder auf der Bühne, ein tolles, buntes Bild. Runter von der Bühne ging es dann durch den „Laufsteg“ zur Kostümschau.
Natürlich ist auch an die Eltern gedacht, Kaffee und Waffeln wurden angeboten.
Diese Veranstaltung wird für alle, auch für unsere Gäste, kostenfrei angeboten. Maria Lammering konnte aber ein paar Spenden von den Besuchern einsammeln.
Günther Golin hat 1990 ein Lied „geschaffen“, das alle Goxeler inzwischen kennen. Neben dem Text haben wir jetzt auch ein Aufnahme ins Netz gestellt, Sie können also jetzt auch das Lied online hören.
Klicken Sie hier, und Sie hören Günther Golin! Die Ton-Aufnahme einschl. der musikalischen Begleitung wurde von Gregor Köning bewerkstelligt.
Text des Wittenfelder Liedes
Wir Wittenfelder fahren gern raus in die weite Welt, um uns dort draußen umzuseh´n in Wald und Flur und Feld. Doch kaum sind wir am Urlaubsort, da kommt uns in den Sinn: im nächsten Jahr bleib´ ich zu Haus, da weiß ich, wo ich bin. Denn:
Refrain: In Wittenfeld, in Wittenfeld, ja da sind wir zu Haus. Da geh´n die Lichter abends an und morgens wieder aus. Wir hab´n zwar keinen Ozean, dafür den Heidesee. Im Sommer hab´n wir Sonnenschein, im Winter manchmal Schnee. Im Sommer hab´n wir Sonnenschein, im Winter manchmal Schnee.
In Honolulu gibt es einen wunderschönen Strand. Da kann man viele Palmen seh´n und Burgen bau´n im Sand. Doch lieg´ ich abends dann im Bett, berauscht vom Kokuswein, dann träum´ ich, ach, wie wär´ das schön, jetzt wieder zu Haus zu sein. Denn:
Refrain: In Wittenfeld, in Wittenfeld, ja da sind wir zu Haus. Da geh´n…
Und steh´ ich eines Tages dann bei Petrus vor der Tür, dann wird er sicher fragen mich: Mein Freund, was willst Du hier? Dann sag´ ich ihm g´rad ins Gesicht: Komm mit, ich lad´ Dich ein, in unser´m schönen Wittenfeld, mein Ehrengast zu sein. Denn:
Refrain: In Wittenfeld, in Wittenfeld, ja da sind wir zu Haus. Da geh´n….
Gewidmet der Nachbarschaft Wittenfeld von Günther Golin am 27. Oktober 1990, urheberrechtlich geschützt.
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