Aktuelles aus der Nachbarschaft Wittenfeld​

Bestes Wetter, um vom Flughafen Münster-Osnabrück in den Urlaub zu starten, das hatten die Wittenfelder Senioren bei ihrem Ausflug zum Flughafen Münster Osnabrück. In den Süden ging es leider nicht, einen Blick hinter die Kulissen des Flughafenbetriebes konnten die Wittenfelder Senioren aber werfen.

Pünktlich um 10:30 h ging es los. Klaus vom Busunternehmen Boonk Reisen stand mit seinem komfortablem Reisebuss bereit, Ludger Gerding hatte ein paar Getränke dabei, auf ging es zur ersten Station des Tages, dem Landgasthof Wauligmann in Greven.

Hier war alles gut vorbereitet für ein herzhaftes Mittagessen: Bratkartoffeln mit einer Frikadelle und Salat, einfach lecker.

Um 13:00 h ging es weiter zum FMO. Zwei Führungen über das Flughafengelände standen auf dem Programm, Start um 14:00 und um 15:00 Uhr. Auch hier war für alles gesorgt, das Flughafencafé „Jetlag“ war als Anlaufpunkt reserviert, es gab Kaffee und ein Stück Pflaumenkuchen.

Die Führungen führten durch alle Bereiche des Flughafens incl. einer Rundfahrt über das Aussengelände. Flugbewegungen gab es nicht besonders viele, eine Maschine war aus Palma de Mallorca angekommen und wurde gerade entladen. Eine Führung dauerte ca 1,5 Stunden und gab interessante Einblicke in die Abläufe eines Flughafens.

Im Flughafengebäude gab es darüber hinaus einiges zu sehen: Reisebüros präsentierten ihre Angebote, ein Modell des Flughafens konnte bestaunt werden, Flugsimulatoren, eine Aussenterrasse mit Blick auf das Flugfeld. Zwischen den Führungen wurde es nicht langweilig.

Pünktlich um 17:00 h stand Busfahrer Klaus wieder vor der Tür, bereit zur Rückreise nach Goxel. Ein schöner Tag mit interessanten Einblicken in die Abläufe am Flughafen ging zu Ende.

Erstmalig fand im Rahmen des Sommerfestes eine „Mottoparty“ statt. Musik der 80er und 90er war angesagt, aber auch aktuelle Musik wurde gespielt.

Um 20:00 h war das Zelt noch so gut wie leer, klappt das mit der Mottoparty? Ja, das Zelt füllte ich jetzt schnell.

Viele hatten sich im Vorverkauf einen Tisch mit Freunden und Bekannten gesichert. Andere kamen, ohne einen Tisch reserviert zu haben. Stilgerecht wurden die z.T. dem Motto entsprechend gekleideten Gäste von Anna Möllers auf Rollschuhen zu ihren Tischen geführt. Langsam füllte sich die Tanzfläche, immer mehr kamen hinzu. Bis zum Ende der Party blieb die Tanzflächen voll. Eine wirklich tolle Party.

Eine Fotobox war aufgestellt worden. Gedruckt werden konnten die Fotos am Abend nicht direkt, hier die Link zu den Aufnahmen: https://photos.app.goo.gl/LvJegTVHhMd8EU8Z8

Fotos: Andreas Lütke Sunderhaus

Readaktion: Alois Lammering

Der Sonntag, “Busch aufräumen“ und Familientag. Ab 12:00 h trafen sich die Nachbarn auf dem Festplatz. Das Fest revue passieren lassen, Doppelkopp spielen, mit Nachbarn im Gespräch bleiben. Für die Kinder waren viele Spielmöglichkeiten aufgebaut: zwei Hüpfburgen, eine Torwand, Seifenblasen, Malen, Technisches Hilfswerk usw.

Gesorgt war auch für das laibliche Wohl. Familie Gillich bot Spanferkel mit Wokgemüse an, die „Frauen vom Grill“ gebratene Nudeln und Pommes. Die letzten Kuchenstücke vom Samstag fanden ihre Abnehmer, Kaffee und Getränke von der Theke wurden angeboten.

Um 14:30 h wurde es dann noch einmal spannend: der Kinderheidekönigsthron musst noch ausgespielt werden. Wie in den vergangenen Jahren warfen die Kinder Tennisbälle in einen Beutel bis die Heidekarre umkippt. Es waren sehr viele Kinder, die sich um den Titel bewarben und es dauerte nicht lange, bis Jonah Klöpper den entscheidenden letzten Tennisball geworfen hatte. Den Kinderthron vervollständigten Amelie Pöppelmann als Heidekönigin sowie als Ehrendamen Elli und Anni Gröning und Elena Pöppelmann, als Ehrenherr Felix Klöpper.

Aber auch für die anderen Gäste gab es noch eine Versteigerung: ein Fussballtrikot der Grösse „L“ war vom Versicherer der Nachbarschaft, der AXA gesponsort worden. Tobias Pöppelmann übernahm auch hier die Rolle des Auktionators. Schnell war die vom Vorstand geheim festgelegte Summe erreicht, das Trikot wechselte den Besitzer.

Jetzt musste nur noch der Heidekranz abgenommen werden. Ein letzter Tanz des scheidenenden Heidekönigspaares unterm Kranz, dann nahmen die Kranzbinder den Kranz ab.

Ein gelungenes Fest fand seinen Abschluss.

Dank an allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben!

Redaktion: Alois Lammering

Der Sommerfest-Samstag begann ruhig: 14:00 h treffen beim Heidekönig Sebastian Stippel, um gemeinsam zum Zelt auf Hölschers Festwiese zu ziehen.

Im Zelt war alles hergerichtet für einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Das Jungendblasorchester sorgte gewohnt gekonnt für die musikalische Begleitung.

Volker Barenbrügge und Kerstin Renners führten durch den Nachmittag. Geehrt wurden für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Nachbarschaft Gertrud und Andreas Südfles, in Abwesenheit Klaus Bambrink und Helene Uphues. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Marianne und Paul Stippel und in Abwesenheit Werner Feldkamp geehrt. Für 25 Jahre sind Miriam und Steffen Gröning, Vera und Markus Reif und Maria und Hermann Wissen geehrt worden. 25 Jahre in der Nachbarschaft, im Zelt aber nicht anwesend waren Tobias Ahlert, Christel Bernemann und Daniela Schulenkorf.

Heidekönigspaar vor 50 Jahren waren Kurt Möllers mit Hedwig Selting gewesen, vor 25 Jahren Ernst Steinkamp und Dagmar Stippel.

Eine gelungene Tanzeinlage präsentierte die Kindertanzgruppen „Flowers“ und „Starlights“ vom Tanzzentrum Coesfeld unter Leitung ihrer Trainerinnen Hanna und Franzi.

Jetzt endlich wollte Sine Gehlmann die Narrenkappe weitergeben. Neu auf der Bühne als Versteigerer war Tobias Pöppelmann, Tobias führte durch die Versteigerung, als wenn er das schon getan hätte. Schnell war die 100 Euro Marke erreicht. Es sollte nicht mehr lange dauern, der Zuschlag viel bei 155 Euro, Träger der Narrenkappe für das kommende Jahr ist David Barenbrügge.

Damit ging der offizielle Teil des Nachmittags zu Ende, …fast…. Markus Kappe stürmte in Begleitung seiner „Assistentin“ laut die Bühne. Er hatte ein Geschenk für Volker dabei: die Sicherungskonsole für die Heidekarre, ein wichtiges Utensil für die Karrenträger. Wo hatte er diese nur gefunden?

Die meisten blieben jetzt noch ein wenig im Zelt, bevor sie sich kurz zurückzogen, um um 20:00 h zur 80er-90er Jahre Party wieder zu kommen.

Fotos: Andreas Lütke Sunderhaus Redaktion: Alois Lammering

Das Wittenfeld-Lied

Günther Golin hat 1990 ein Lied „geschaffen“, das alle Goxeler inzwischen kennen. Neben dem Text haben wir jetzt auch ein Aufnahme ins Netz gestellt, Sie können also jetzt auch das Lied online hören.

Klicken Sie hier, und Sie hören Günther Golin!
Die Ton-Aufnahme einschl. der musikalischen Begleitung wurde von Gregor Köning bewerkstelligt.

Text des Wittenfelder Liedes

Wir Wittenfelder fahren gern raus in die weite Welt,
um uns dort draußen umzuseh´n in Wald und Flur und Feld.
Doch kaum sind wir am Urlaubsort, da kommt uns in den Sinn:
im nächsten Jahr bleib´ ich zu Haus, da weiß ich, wo ich bin.
Denn:

Refrain:
In Wittenfeld, in Wittenfeld, ja da sind wir zu Haus.
Da geh´n die Lichter abends an und morgens wieder aus.
Wir hab´n zwar keinen Ozean, dafür den Heidesee.
Im Sommer hab´n wir Sonnenschein, im Winter manchmal Schnee.
Im Sommer hab´n wir Sonnenschein, im Winter manchmal Schnee.

In Honolulu gibt es einen wunderschönen Strand.
Da kann man viele Palmen seh´n und Burgen bau´n im Sand.
Doch lieg´ ich abends dann im Bett, berauscht vom Kokuswein,
dann träum´ ich, ach, wie wär´ das schön, jetzt wieder zu Haus zu sein.
Denn:

Refrain:
In Wittenfeld, in Wittenfeld, ja da sind wir zu Haus.
Da geh´n…

Und steh´ ich eines Tages dann bei Petrus vor der Tür,
dann wird er sicher fragen mich: Mein Freund, was willst Du hier?
Dann sag´ ich ihm g´rad ins Gesicht: Komm mit, ich lad´ Dich ein,
in unser´m schönen Wittenfeld, mein Ehrengast zu sein.
Denn:

Refrain:
In Wittenfeld, in Wittenfeld, ja da sind wir zu Haus.
Da geh´n….

Gewidmet der Nachbarschaft Wittenfeld von Günther Golin am 27. Oktober 1990,
urheberrechtlich geschützt.

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