Kardinal-von-Galen-Schule Goxel -
   gibt es nicht mehr
Die Kardinal-von-Galen-Schule Goxel gibt es seit dem Ende des Schuljahres 2008/2009 nicht mehr - die Schule wurde geschlossen. Seit Oktber 2011 ist dort die "Schule für Gesundheitsberufe" angesiedelt.
 

Hier sollen nicht alle Informationen der früheren Grundschule gelöscht werden, da sicher der Eine oder die Andere noch einmal auf "seine" Schule klicken möchte.

Die Schule für Gesundheitsberufe stelle sich vor:

Am 21. April konnten sich zahlreiche Besucher über die Arbeit der Schule für Gesundheitsberufe in Goxel informieren. Die Einrichtung der Christopherus-Kliniken ist seit gut einem halben Jahr in der früheren Goxeler Grundschule untergebracht.

Viele Goxeler wollten sehen, was aus "ihrer" alten Schule geworden ist und äußerten sich anerkennend über die Wandlung. "Das ist eine gute Nutzung", so hörte man es allenhalben.

Die Schule für Gesundheitsberufe ist im Oktober 2011 zusammen mit der Weiterbildungsstätte für den Operationsdienst an den neuen Standort in Goxel gezogen. Vorher waren sie im Coesfelder Zentrum direkt neben dem Krankenhaus untergebracht, doch dort wurden die Räumlichkeiten zu klein. Mit der ehemaligen Kardinal-von-Galen-Grundschule, welche seit Mitte 2009 wegen zu geringer Schülerzahlen leer stand, fand sich ein idealer neuer Sitz.

Am Veranstaltungstag stellte die Schule den Ausbildungsberuf der Gesundheits- und Krankenpflege vor. Außerdem konnte man sich über weitere Ausbildungsmöglichkeiten in den Chrstopherus-Kliniken informieren. Aktionen rund um das Thema Gesundheit stießen auf großes Interesse bei den Besucherinnen und Besuchern, so die Blutdruckmessung oder die Feststellung des Blutzuckerwertes. Interessant auch einige interessante Beispiele für gesunde Ernährung oder die Übungen mit einem "Altersanzug". Für das leibliche Wohl sorgte eine Kaffeetafel, ein Getränkestand und Angebote vom Grill - mit Unterstützung von Vorstandsmitgliedern des Goxeler Schützenverein und der Nachbarschaft Wittenfeld.

 



Zur Eröffnung der Schule für Gesundheitsberufe in der früheren Goxeler Grundschule am 4. Oktober 2011 gratulierten die Vorsitzende der Nachbarschaft Wittenfeld, Maria Lammering, und der Vorsitzende des Schützenvereins Goxel, Alois Bosman (r.), und begrüßten den "neuen Nachbarn". Schulleiter Norbert Falke (l.) zeigte sich erfreut über die guten Wünsche und zeigten den beiden die neu gestalteten Räumlichkeiten. Der neue Standort sei - Falke - letztlich gut gewählt. Somit kehrt wieder Leben in das Gebäude in der Bauernschaft Goxel ein. Rund 100 Schülerinnen und Schüler werden dort ihre Ausbildung erfahren.


 

Im September 2011 kehrt in die Goxeler Schule neues Leben ein.

Die "Schule für Gesundheitsberufe" wird dort ihr Domizil errichten. Weitere Informationen
hier (PDF-Datei) in einer Presse-Erklärung der Christopherus-Kliniken.

 

Josef Link verstorben
Der der langjährige erste Schulleiter der inzwischen aufgelösten Grundschule in Goxel, Josef Link, ist tot. Er verstarb am 10. Januar 2010 im Alter von fast 88 Jahren.

Die damalige Volksschule in Goxel wurde 1954 eingeweiht, von Anfang an war Josef Link als Schulleiter dabei, zunächst nur mit der Kollegin Frau Maria Wöstmann, in den späteren Jahren wurde das Schulkollegium aufgestockt. Nach 25-jähriger Tätigkeit wurde Josef Link am 31. Juli 1979 in den Ruhestand verabschiedet.
Viele, die Josef Link kannten, werden ihn als konsequenten und engagierten Pädagogen in Erinnerung behalten - und auch sein Lieblingsinstrument - die Violine. Er ließ es sich nicht nehmen, zum 50-jährigen Jubiläum der Schule im Jahre 2004 - dort entstand das Foto - und zum Schulabschlussfest vor wenigen Monaten zu "seiner" Schule zurückzukehren.

Bis 1975 war Josef Link außerdem im Vorstand des Goxeler Schützenvereins aktiv, viele Jahre war er dort Schriftführer.

Josef Link wurde am 15. Januar 2010 in Münster beigesetzt.


 

 

 

Einschulung in die "Neue Schule"

 

Rückblick auf die "letzte Aktivitäten"

Schulabschlussfest am 27. Juni 2009


Klassentreffen ehemaliger Schülerinnen und Schüler

 

Hausmeister Walter Hüwe verabschiedet

Karneval 2009

Lesung mit Sabine Ludwig

 

Weihnachtliches aus der Grundschule


Sportabzeichen 2008

Übernachtung in der Schule

 

Papierschöpfen

 

Aktuelles aus der Schule (u.a. mit Verabschiedung von Frau Welzel)

 

Aktuelles (Spiel- und Sportfest, Theater-AG, Fahrt zum Ketteler Hof)

 

Flohmarkt der Klasse 4

 

Liedermacher zu Besuch und Plattdeutscher Lesewettbewerb

 

Projekttage März 2007
 

Verabschiedung von Frau Müskens und von Frau Krickau
 

Klasse 4 besucht Druckhaus der Westfälischen Nachrichten


Konzert des 4. Jahrgangs im PZ Coesfeld am 10. Nov. 2006
 

Klasse 4 Zwei Tage in Xanten

 

Schnecken-Projekt der Klassen 1/2 im Herbst 2006


Frühlingskonzert in der Schule
 

Stock-Enten in Klasse 3

 

Frau Niemeier am 31. Januar 2006 verabschiedet
 

Schulleiter Rolf Schüttelhöfer am 24. Juni 2005 verabschiedet


Einschulung in die "Neue Schule"

Nachdem es mit dem Schuljahresbeginn 2009/2010 die Grundschule in Goxel nicht mehr gibt, wurden am 18. August 2009 insgesamt 26 Jungen und Mädchen aus Goxel, Stevede und Flamschen in die Laurentius-Grundschule in Coesfeld eingeschult.

Gespannt warteten die Kinder - und auch die Eltern - auf das, was da jetzt kommen mag.

 

 

Sportfest 2005 (mit Video-Clips)

Aktuelle Berichte der Klassenfahrt nach Bilstein!

Fahrt zum Biologischen Zentrum Lüdinghausen

Erste Hilfe in der Schule

Lügengeschichte aus der Schule

Schuljubiläum am 3. Juli 2004 - ein schönes Fest!

Sportfest 2004 in Bildern

Klasse 3b "restauriert" Bild von Dürer

Ausflug zum Heimatsmuseum Lette


Klassentreffen

28 jähriges Klassentreffen am 25.04.2009
Da "unsere" Schule ja 2008/2009 geschlossen werden soll,  hatten wir entschieden noch ein Klassentreffen zu machen. Erst wurde die Schule besichtigt danach ging es zum gemütlichen teil in den Heidehof, wo noch in einer gemütlichen Runde über die alten Zeiten geplaudert wurde.

Untere Reihe : Frau Maur, Sabine Brambrink, Martina Pate (geb.Rietmann), Ingrid Liyng (geb.Klüsener), Frank Berks
Zweite Reihe : Andrea Lutum (geb.Schulze Böwing ), Petra Klöpper (geb.Flacke) , Sigrid Köhne (geb.Sieverding) , Josef Klümpers, Christian Schering
Dritte  Reihe : Andrea Thewes (geb.Wolfers), Ludgera Kaup (geb.Warmers), Petra Wichmann (geb.Rawert), Renate Nagel (geb.Kappert), Angelika Steinkamp
Obere Reihe : Markus Uphues, Klaus Gerding, Manfred Kleinschnitker


25 jähriges Klassentreffen am 13.09.2008
Da "unsere" Schule ja 2008/2009 geschlossen werden soll,  hatten wir entschieden noch ein Klassentreffen zu machen. Erst wurde die Schule besichtigt danach ging es zum gemütlichen teil in den Heidehof. Wo noch in einer gemütlichen Runde über die alten Zeiten geplaudert wurde.

Obere Reihe :  Ingo Klöpper, Jörg Berks, Gerd Schulte
Mittlere Reihe: Frau Maria Brungert, Anne Gottschling (geb. Schulze Böwing), Herbert Steinkamp, Markus Weitenberg, Thomas Rohling, Ralf Warmers
Untere Reihe : Claudia Kuhlmann (geb. Rawert) Susanne Mester, Sybille Kaup, Martin Berks
Ulrich Vogeshaus fehlte zwar auf dem Foto war aber später im Heidehof wieder dabei.

Nicht dabei waren : Michael Flacke, Dirk Lukowski, Holger Dietrich, Peter Kuhnt, Christine Emmerich, Silke Heumann, Dirk Tenbrinck (geb. Kreulich)
Iris Voss (geb. Kreulich) Heike Bethke, Josef Scituik


Am 29. März 2008 traf sich anlässlich der 40-jährigen Schul-Entlassung die Einschul-Klasse von 1960 zum bereits 6.Klassentreffen. Der Klassenlehrer Herr Josef Link konnte aus gesundheitlichen Gründen und Frau Martha Kramer geb. Frandrup aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen. So übernahm Frau Maria Brungert alleine die "pädagogische Leitung" dieses Klassentreffens. Nach einem Frühschoppen und Mittagessen stand natürlich auch ein Besuch der alten Schule an.

Viele Geschichten und Dönkes aus der alten Zeit wurden erneut ins Gedächtnis gerufen und auch jeder einzelne konnte aus der jetzigen Zeit einiges berichten. Einig waren sich alle über den Zeitpunkt des nächstes Treffens: IN FÜNF JAHREN!

Das Foto zeigt:
Obere Reihe von links nach rechts: Annelie Stockhorst geb. Hielscher, Bernhard Thier, Maria Brungert, Christel Breimann geb. Hüwe, Hildegard Wansing geb. Wissen, Hubert Stenrüter, Eduard (Ede) Kaschuba

Untere Reihe von links nach rechts: Maria Pöpping geb. Hörsting, Monika Krümpel geb. Brüggemann, Brigitte Selting, Herbert Rüping, Monika Borchers geb. Wiesmann, Dagmar Nagel geb. Hoffmann, Klaus Böwing

Nicht teilnehmen konnten: Monika Averkamp, Monika Hörnemann geb. Ross, Helmut Borg, Berni Hermanns, Johannes Kock, Josef Lütke Sunderhaus und Günter Tenti.


40 Jahre nach der Entlassung aus der früheren Volksschule Goxel trafen sich jetzt ehemalige Schüler zu einem Wiedersehen. Der Entlassjahrgang 1966 war der letzte mit einer 8-jährigen Volksschulzeit. Nach dem letzten Treffen vor 20 Jahren hatte man sich natürlich viel zu erzählen. Ein Rundgang durch die jetzige Kardinal-von-Galen-Schule ließ so manche Erinnerungen wach werden. Das Treffen schloss mit einem gemütlichen Teil im Wittenfelder Hof und mit der Absprache, sich in zehn Jahren wieder zu verabreden.

Auf die Bild sind 9 der ehmals 13 Schülerinnen und Schüler beim Wiedersehen am 29. April 2006:
vorne v.l.: Gabriele Schindehütte (Felds), Angelika Neumann (Hoffmann), Margret Peirick (Richter),
hinten v.l.: Paul Sueck, Ludger Barenbrügge, Heinz Plesker, Hubert Steinkamp, Alois Bosman, Wolfgang Burghardt.


Am 8. April 2006 trafen sich 36 von 48 Schülern des Entlassjahrganges von 1976 der Grundschule Goxel zu ihrem ersten Klassentreffen. Bei einem kleinem Sektempfang an der Schule mit ausgiebiger Besichtigung der alten Wirkungsstätte, wurden alte Erinnerungen von damals wach. Vielfach hörte man, "Weißt du noch" und "Guck mal, die Glocke hängt immer noch an der alten Stelle" und so weiter und so weiter.
Anschließend wurden im Wittenfelder Hof bei gutem Essen und Trinken noch viele viele alte Erinnerungen ausgetauscht. Man hatte sich teilweise seit  30 Jahren nicht mehr gesehen. Die letzten gingen erst in den frühen Morgenstunden.



Hier die Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
(hinter dem Schrägstrich der Geburtsnahme)
untere Reihe von links:
F.Bernemann, Thea Reufer/Rensing, Jutta Jesewski/Nagel, Heike Lied/Pollmeier, Anne Nickisch/Zurholt
Christa Bartsch/Roters, Christiane Peirik/Boll,Renate Kock/Wissen
2.Reihe: Jürgen Gr.Bordewick, Martina Dauer/König, Renate Piper/Kruse, Brigitte Schwaf/Riethman
Obere Reihe:  Anette Krumbiegel/Kruse, Erwin Mester, Cornelia Sommer/Rauß, Maria Strump/Homann
Martina Sayoweg/Wulfert, Berthold Schering, Elisabeth Elfring/Steinkamp, August Stabolt, Christa Brecklinghaus/Steinkamp, Hermann-Josef Dieker, Martin Stöhler, Martin Hüwe, Dagmar Hessel,
Marco Schenk, Lehrer Link, Franz-Josef Roß, Monika Funke/Mensink, Klaus Stegemann,
Christof Hölscher, Andreas Fehmer, Babara Brans/Prins



Der Entlassjahrgang 1969 der Grundschule Goxel traf sich im März 2004 nach 35 Jahren zu einem Klassentreffen.
Klassenlehrer war Herr Link, der aber aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen konnte. Nach einem Sektempfang in der Schule ging es zum Wittenfelder Hof. Für den Förderverein der Grundschule wurden 75 € gespendet und an Eugen Sicking übergeben.

Hier alle Namen des Jahrgangs: Annette Gehling (geb. Ahlmer), Agnes Schroer (geb. Dieker), Elisabeth Upgang (geb. Gerwers), Monika Laumann (geb. Grabosch), Rita Ebbert (geb.Große Bordewick), Cornelia König (geb. Grote), Gudrun Althoff (geb.Hörbelt), Ursula Hardt, Andrea Hüppe, Mechtild Timme (geb. Kloster), Elfriede Barenbrügge (geb. Ross), Helga Laumann (geb. Tenti), Bernadette Kinzler (geb. Wilmer), Irmgard Heitkamp (geb. Tübing), Werner Gerding, Albert Kaup-Hertger, Karl Kemna, Herbert Lammering, Hanno Medding, Jochen Messing, Egbert Möllers, Berthold Pierick,  Heiner Roß, Erhard Schramek, Eugen Sicking, Manfred Wies, Raimund Wiesmann, Ludger Wiesweg.


Ratsbeschluss: Goxeler Schule soll 2008 geschlossen werden

Der Coesfelder Stadtrat hat entschieden. Die Goxeler Schule soll Ende des Schuljahres 2008/2009 geschlossen werden, falls ihr der Nachwuchs ausgeht. Bis dahin müssen mindestens 96 ABC-Schützen zum Unterricht kommen. In letzter Minute hatte die CDU-Mehrheit einen entsprechenden Kompromiss-Vorschlag der Eltern zugestimmt. Mit dieser Entscheidung geht ein langer Kampf um den Erhalt der Goxeler Schule zu Ende, so scheint es zumindest. Ob und mit welchem Erfolg ein Bürgerbegehren die vom Rat getroffenen Entscheidungen noch verändern bleibt abzuwarten. Schon 2004 bzw. 2005 sollen nach dem Ratsbeschluss die Jakobischule und die Brinker Schule geschlossen werden.


Stellungnahme der Schulkonferenz

An den Bürgermeister
Markt 8

48653 Coesfeld         

Stellungnahme der Schulkonferenz der Kardinal-von-Galen-Schule Goxel zur Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung der Stadt Coesfeld vom 12. November 2003
hier: Auszug aus der Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Rates vom 16.10.2003

Die Schulkonferenz unserer Schule beschäftigte sich am 04. November 2003 mit den jeweiligen Beschlussvorlagen des Rates und gibt zum Punkt 3 B (Versorgungsbereich West) folgende Stellungnahme ab:

Grundsätzlich wird der Beschlussvorschlag in der vorliegenden Form begrüßt. Er entspricht den von der Elterninitiative für die Schule Goxel gemachten Kompromissvorschlägen.

Zu dem vorgesehenen Überschneidungsgebiet zwischen den Schulbezirken Laurentius (neu) / Ludgerus wird angemerkt: Es muss in dem zu treffenden Ratsbeschluss deutlich werden, dass hierdurch keine Goxeler Schüler betroffen sein dürfen. Die bislang der Kardinal-von-Galen-Schule Goxel zugeordneten Kinder sollen gesamt dem Schulbezirk der Laurentiusschule (neu) zugeteilt werden. Damit verbunden ist auch die Forderung, dass die Kinder aus Flamschen und Stevede weiterhin – also auch über den Zeitraum dieses SEP hinaus – der Kardinal-von-Galen-Schule Goxel zugerechnet werden.

gez. Rolf Schüttelhöfer
Schulleiter


Demonstration am 12. Juli 2003

Pressemitteilung der Stadt Coesfeld vom 11.07.03

Aufruf zur Demo

Stellungnahme der Schulkonferenz zum Schulentwicklungsplan


Eindrucksvolle Demonstration für den Erhalt der Goxeler Grundschule

Mit einer eindrucksvollen Demonstration machten sich am Samstag (12. Juli 2003) Eltern und Kinder aus Goxel vom vom Brink für den Erhalt der Grundschulen stark. In zwei Gruppen zogen sie zum Coesfelder Marktplatz und übergaben an den 1. Beigeordneten Thomas Backes Unterschriftslisten von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für den Erhalt der Schulen einsetzen.

 

Am Goxeler Kindergarten begrüßte Schulpflegschaftsvorsitzende Mechthild Sicking-Bronstert die Kinder und Eltern erläutert den Sinn der Veranstaltung.

Gleichzeitig startet am Brink der Demo-Zug in Richtung Coesfeld

Auf dem Coesfelder Marktplatz treffen die Gruppen aus Goxel und dem Brink ein und bieten ein eindrucksvolles Bild.

Die Schulpflegschaftsvorsitzenden der Schulen übergeben die Unterschriftslisten an den 1. Beigeordneten Thomas Backes


Information der Schulpflegschaft und des Elternrates der Kardinal-von-Galen-Grundschule Goxel

An alle Goxelaner, Flamschener und Steveder,
an alle deren Kinder in Goxel zur Schule gehen
oder in den nächsten Jahren eingeschult werden sollen.

Wie bereits in verschiedenen Presseberichten mitgeteilt, soll "Unsere Schule" geschlossen werden!

Kann das richtig sein?

Wir denken,  dass wir gemeinsam etwas unternehmen müssen. Neben vielen
Aktivitäten in der gesamten Nachbarschaft, Vereinen und Ausschüssen möchten wir am Samstag, den 12. Juli 2003, um 09.00 Uhr ab dem Kindergarten eine Demonstration zum Coesfelder Rathaus starten.

Dort werden wir neben Argumentationslisten für die Goxeler Schule Unterschriftenlisten an den Bürgermeister übergeben. Diese Listen werden z.Z. in ganz Goxel, Stevede und Flamschen mit Unterschriften gefüllt.

Mit der Unterschrift wird deutlich, dass wir für die Erhaltung der Kardinal-von-Galen Schule sind.

Also; nehmt Euch die Zeit. Diese Zeit ist für unsere Kinder !!!

Danke

Schulpflegschaft und Elternrat der Kardinal-von-Galen Schule

P.S. Die Abholung vom Marktplatz erfolgt kostenlos per Bus!!!

Informationen zu Presseberichten über die Zukunft der Goxeler Schule im Elternbrief Juni 2003 - hier

 

Pressemitteilung der Stadt Coesfeld vom 11.07.03

Backes nimmt Unterschriften entgegen
Am Samstag (12.7.) demonstrieren Eltern, Lehrer und Schüler gegen mögliche Grundschulschließungen

Coesfeld. Am Samstag (12.7.) ziehen Eltern, Kinder und Lehrkräfte in einem Demonstrationszug von Goxel und vom Brink aus zum Marktplatz. Sie wenden sich gegen die mögliche Schließung der Grundschulen in den beiden Nachbarschaften. Im Rathaus wird Stadtbaurat Thomas Backes die von den Bürgern gegen drohende Schließungen gesammelten Unterschriften entgegennehmen.

Bereits im Vorfeld hat Bürgermeister Heinz Öhmann Gespräche mit den Vertretern der drei betroffenen Grundschulen, Jakobischule, Kardinal-von-Galen-Schule Goxel und Martinschule Brink, geführt. *Es ist wichtig, alle Beteiligten einzubinden und im Dialog zu bleiben", ist der Verwaltungschef überzeugt.

Es stehe allerdings außer Frage, dass die Stadt als Schulträger auf die deutliche Reduzierung der Schülerzahlen von neun Prozent reagieren müsse. In welcher Form konkret, das sei noch ausführlich zu diskutieren und abzuwägen. Die Argumente und Stellungnahmen aller Beteiligten würden dabei einbezogen.

Jetzt haben die betroffenen Grundschulen noch bis zum 15.7. Zeit, ihre Stellungnahmen zum Gutachten abzugeben.

Anmerkungen zu dem o.a. Pressetext der Stadt Coesfeld:

An der Demo nahmen Eltern und Schüler, aber nicht Lehrer teil.

Nicht der Bürgermeister hat Gespräche mit den betroffenen Schulen gesucht oder geführt, nur das Team "Kultur, Bildung ..." der CDU. Dieses war am Dienstag, 08.07.03 auf ihren Wunsch hin Gast der Schulkonferenz. Die darin vertretenen Eltern und Lehrerinnen haben mit ihnen Argumente ausgetauscht, wobei von Schulseite viele Gründe für den Erhalt kleiner Systeme vorgebracht wurden und von der CDU-Seite immer wieder die Offenheit des Ergebnisses betont wurde. Die anderen im Rat vertretenen Parteien haben das Gespräch nicht gesucht.

Nach dem Gespräch am 08.07. hat Schulleiter Rolf Schüttelhöfer den CDU-lern die Schule gezeigt, und sie waren begeistert von der Ausstattung und der Modernität der Schule. Schließlich ist in den letzten Jahren alles erneuert worden - die letzten Klassenanstriche durch Eltern - so dass in den nächsten Jahren auf die Stadt keine Kosten wegen Renovierung zukommen werden.

Danach wurde der Entwurf der Stellungnahme der Schule diskutiert und überarbeitet. Sie ist am 11. Juli den BM und die Vorsitzenden der Ratsparteien übergeben worden.


Stellungnahme der Schulkonferenz der Kardinal-von-Galen-Grundschule vom 10.07.2003 zum Schulentwicklungsplan der Stadt Coesfeld:

An
- den Bürgermeister,
-
 die Vorsitzenden der Ratsparteien
Markt 8

48653 Coesfeld                                                                                                                  10. Juli 2003

 

Stellungnahme der Schulkonferenz der Kardinal-von-Galen-Schule Goxel

zum Entwurf des Schulentwicklungsplans der Stadt Coesfeld 

Die Kardinal-von-Galen-Schule Goxel ist eine Außenbereichsschule für die besondere Bedingungen gelten, ähnlich der Kardinal-von-Galen-Schule Lette. Sie sollte deshalb erhalten werden.

Zunächst einmal muss festgestellt werden, dass der Schülerstand in den kommenden Jahren nicht dramatisch fällt, sich sogar nach den Feststellungen der Fa. COMPLAN mit dem Schuljahr 2007/08 wieder erhöht. Das belegen auch die Zahlen, die der Kindergarten bzw. die Pfarrgemeinde Goxel haben. Die Kardinal-von-Galen-Schule Goxel feiert im nächsten Jahr ihr 50jähriges Bestehen. Sie hat sich in dieser Zeit von einer zweiklassigen auf eine zweizügige Schule entwickelt, wenn auch mit kleinen Klassenstärken. Aber genau das ist ihr Vorteil.

In kleinen Lerngruppen ist die individuelle Förderung von Kindern mit Lerndefiziten aber auch mit besonderen Begabungen eher möglich als in Klassen mit hoher Schülerzahl. Diese würden aber in den aufnehmenden Schulen geschaffen und führen eher zu Problemfällen bzw. lassen sich diese schlechter lösen als an einer kleinen Schule. Kleinere Systeme sind persönlicher und können speziell im Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern besser reagieren. Hier kennt jeder Schüler jeden Lehrer und umgekehrt.

Die Kinder unseres Einzugsbereichs kommen aus einem Kindergarten, d.h. sie kennen sich und ihre Mitschüler bereits beim Schulanfang. Ihr Lebensraum und die Schule bilden eine erfahrbare Einheit. Eingebettet in ihre Gemeinde und deren Tradition sind sie in einer ruhigen und natürlichen Umgebung aufgewachsen und kommen in eine Schule, wo sie persönlich bekannt sind, ihnen individuell begegnet wird und sie sogleich Geborgenheit verspüren. Dem ländlichen Wohnraum entspricht die ländliche Schule, nicht die Stadtschule mit ihrer weit gehenden Anonymität.

Es gibt im Einzugsbereich unserer Schule eine hohe Identifikation von Kindern, Eltern und Schule. Im letzten Jahr wurde ein Förderverein gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat den Schulhof kindgerecht umzugestalten durch Schaffung von Ruhezonen und Rückzugsmöglichkeiten aber auch besonderer Bewegungsanreize. Bereits in den nächsten Wochen sollen erste Arbeiten dafür durchgeführt werden. Die Kinder – selbst die aus den 4. Jahrgängen, die nicht mehr in den Genuss dieser Umgestaltung kommen, haben sich beim Sponsorenlauf im Mai enorm dafür eingesetzt und einen sehr ansehnlichen Betrag erwirtschaftet.

Eltern setzen sich enorm für die Belange unserer Schüler ein. Zur Unterstützung des Schwimmunterrichtes haben einige Mütter speziell die Rettungsfähigkeit erworben, bei Klassenfahrten, Wandertagen und der Radfahrausbildung ist immer mit der Hilfe und Aufsicht von Eltern zu rechnen. Im letzten Jahr wurden von den Eltern vier Klassenräume gestrichen. Angeboten wird von den Eltern die Gründung einer Schach-AG sowie die Unterstützung in der Erteilung von Sportunterricht durch einen ausgebildeten Übungsleiter. Die Seniorennachmittage der Nachbarschaft Wittenfeld im Advent werden traditionell von den 4. Jahrgängen mit gestaltet.

Wirtschaftlich sehen wir keinen Anlass unsere Außenbereichsschule zu schließen, um Schulraum in der Stadt auf zu füllen. Am Bustransfer kann nichts eingespart werden, seine Kosten würden sogar steigen durch mehr Schüler und andere Buslinien. Sollen etwa Grundschulkinder dann zusammen mit den Schülern der weiterführenden Schule gefahren werden? Bedenken melden wir auch deshalb an, weil bei den aufnehmenden Schulen die Schüler unserer Schule auf verschiedene Klassen aufgeteilt werden müssten. So werden zwangsläufig gewachsene Bindungen zerschlagen.

Räumlich und sächlich ist die Schule in Goxel gut ausgestattet; eine Kostenersparnis bei der Anschaffung von Lehrmitteln würde durch eine Schließung wegen des Mehrbedarfs an der aufnehmenden Schule nicht erreicht. In der Kardinal-von-Galen-Schule Goxel sind helle und große Klassenräume vorhanden, die Fenster sind rundum erneuert, eine moderne Heizungsanlage ist installiert, mittlerweile sind alle Klassenräume für den Einsatz der Neuen Medien eingerichtet, alle

benötigten Anschlüsse sind vorhanden. Die Möbel für eine komplette Schulküche sind vorhanden. Die Einrichtung haperte bislang an einem geeigneten Raum, der aber nun durch den Wegfall einer Klasse vorhanden wäre. Für Schulveranstaltungen wird entweder der Eingangsbereich oder der größte Klassenraum genutzt, der in dieser Größe extra dafür ausgebaut wurde. Eine Über-Mittag-Betreuung bzw. die Einrichtung einer Offenen Ganztagsschule wird in Goxel wegen des guten sozialen Gefüges im gesamten Einzugsbereich auf Dauer nicht notwendig werden. Zu betreuende Einzelfälle konnten bisher individuell gelöst werden.

Zu bedenken sind auch die Überlegungen innerhalb der Strukturdebatte über eine mögliche Grundschulzeit bis zum 6. Schuljahr. Dann werden die jetzt leer stehenden oder anderweitig genutzten Räumen in allen Schulen für die Erweiterung benötigt, was dann nur durch Erweiterung oder Auslagerung in geschlossene Schulen ermöglicht werden könnte.

Fazit unserer Stellungnahme: Kleine Klassen und kleine Schulsysteme sind für die Erziehung und Ausbildung kleiner Kinder besser geeignet als große Klassen und große Systeme. Die Kardinal-von-Galen-Schule Goxel hat ihren festen Platz im ländlich geprägten westlichen Außenbereich Coesfelds und dieser muss erhalten werden. An unseren Kindern und ihrer Ausbildung darf nicht gespart werden. Wirtschaftlich müssen Wirtschaftsunternehmen geführt werden, Bildung und Erziehung erfolgen unter pädagogischen Gesichtspunkten und diese bedürfen optimaler Bedingungen.

Die vorstehende Stellungnahme wurde von der Schulpflegschaft und der Lehrerkonferenz erarbeitet und von der Schulkonferenz auf ihrer Sitzung am 08.07.03 beschlossen und dem Bürgermeister am 11.07.03 zugestellt.

 

Rolf Schüttelhöfer

Schulleiter

 

 

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